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Tunnel-Panne

Die Panne - Wie es dazu kam ...

Es ist der 03. Februar 2004. In Thüringen herrscht noch tiefster Winter und ich bin froh, auf meinem täglichen Weg zur Arbeit von Suhl nach Ilmenau nicht über das verschneite Gebirge fahren zu müssen.

Nicht gerade schneller, aber geradlinig und immer gut geräumt ist das im vorigen Jahr freigegebene Teilstück der A71, wo mich zusätzlich noch 3 gut ausgebaute Tunnel in einer Gesamtlänge von fast 10 km vor den Unbilden der Natur schützen.

Ich kämpfe mich also durch den Suhler Morgenverkehr zur Autobahnauffahrt. Geschafft, nun kann ich bei vorgeschriebenen, gemütlichen 80 km/h noch ein wenig entspannen. Kurz darauf tauche ich in den 1058 m langen Tunnel „Hochwald“ ein. Dann komme ich an der Ab- und Auffahrt Zella-Mehlis vorbei und bin im Tunnel „Rennsteig“. Jetzt liegen 7878 m Fahrt in dessen Oströhre vor mir.

Doch was ist das? Verwundert nehme ich im hinteren Teil des Fahrzeuges ein ungewohntes Rumpeln wahr. Ich möchte anhalten, nachsehen – geht aber nicht. Kein Randstreifen und die nächste Abfahrt ist weit. Im Tunnel sind zwar ca. alle 600 m Nothaltebuchten, doch ist das ein Notfall? Da sich das Fahrzeug wie gewohnt führen lässt, beschließe ich, weiterzufahren.

Auf den nächsten Kilometern verstärkt sich das Geräusch und in mir wächst die Gewissheit, dass ich einen Platten habe. Als dann meine Felge direkten Kontakt mit der Fahrbahn zu bekommen scheint, geht es nicht mehr weiter. Ich fahre also doch in eine der Buchten. 


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