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Inbetriebnahme


Um es vorher und ehrlich zu sagen: Ich war damals unheimlich heiß darauf, erst einmal irgend etwas auf dem Bildschirm flimmern zu sehen. Schon die kleinste Meldung des BIOS hätte mich glücklich gemacht, und so griff ich dann auch zu den verwegensten Bastlerlösungen.
Das Netzteil sah dann auch in etwa so aus. Aber: Es reichte, um den Rechner in Betrieb zu nehmen. Rechts der Tranformator und links die Gleichrichtung. Alles frei verdrahtet. Ist doch ganz einfach ...
Ähnlich sahen auch die notwendigen Kabel zum Rechner aus. Wichtig war: Es funktionierte!
Das verwendeten Kassettentonbandgerät war in etwa so gestaltet, es ist aber leider nicht das Original.

Kann mir jemand mit einem Foto eines Stern-Recorders helfen? Am Besten wäre jedoch ein KT 100 - zwar auch dazumal schon veraltet - jedoch hierhin passend - oder?


Um es nicht weiter spannend zu machen - ich hatte ja nun alles, was ich brauchte:

Stromversorgung:
Rechner:
Tastatur:
Monitor:
Ein-Ausgabe-Gerät:
Software:


Eine Maus war zu diesem Zeitpnkt unbekannt. Was sollte man auch damit tun?


Die eigentliche Inbetriebnahne war dann ganz einfach:

  • Geräte verbinden und ans Netz anschließen, einschalten
  • Fernseher auf Rechner einregeln (wie heute an den Videorecorder - kann jeder)
  • Mit Hilfe eines Uhrmacherschraubendrehers den Tonkopf des Tonbandgerätes so verstellen, daß eine Kommunikation mit dem Rechner zustande kam
  • per Tastatur ein Programm von einer bestimmten Stelle der Kassette laden ...

Und schon konnte man computern.

So einfach war das damals ... !!!

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