Hauptspeicher
RAM (Random Access Memory)
In der Zeit der Entwicklung der ersten Computer wurden alle benötigten Informationen (Betriebssystem, Programme) noch über einen sogenannten "Urlader" von externen Massenspeichern (Lochstreifen, Lochkarte, Floppy) eingelesen, was natürlich sehr langsam war. Heute wird Arbeistspeicher (auch auf Grund fortgeschrittener Systemarchitektur) für Betriebssystem und Programme zwingend vorausgesetzt.
Nachfolgend möchte ich Ihnen einen hardwareseitigen Überblick über die sich im Laufe der Zeit rasant verändernden Bauformen und Speicherkapazitäten der gebräuchlichsten Schaltkreise und Steckmodule geben.
Wenn es Sie interessiert, können Sie hier jedoch vorher noch einen Überblick über den benötigten Haptspeicher im Wandel der Zeit und der Betriebssysteme erhalten.


Später wurden in modernen Rechnern DDR-SDRAM (DIMMs 184-polig) und 32Bit Rambus-DRAM (DIMMs 232-polig) eingesetzt.
Diese gehören allerdings noch nicht in mein Museum ...
Wenn es Sie interessiert, können Sie hier jedoch vorher noch einen Überblick über den benötigten Haptspeicher im Wandel der Zeit und der Betriebssysteme erhalten.
| DIP's (Dual Inline Package = Einzelschaltkreise) In den Pionierzeiten der PC's (XT-kompatible - bis Ende der 80er, anfangs auch 286er) wurden die Speicherschaltkreise einzeln auf das Board gelötet. Teilweise wurden dabei auch zusätzliche IC-Sockel für eine optionale und oft auch dringend notwendige Speicheraufrüstung hinzugefügt. |
![]() DIP's, 4 x Speicher-IC's, 4 freie Sockel |
| SIMM's (Single Inline Memory Module, 30-polig) Diese steckbaren Module haben mich während meiner "aktiven Dienstzeit" im Computergeschäft am längsten begleitet. Die 30-poligen SIMM's auf Leiterkarte mit Kontaktleiste unten und einbausicherer Kennzeichnung gab es in Kapazitäten von 256 KB, 1 MB und 4 MB (16 MB soll es auch gegeben haben, sind mir aber nie untergekommen). Sie mußten in den meißten Systemen mit 16-Bit-Speicherbus (286er, 386er SX) als auch in Systemen mit 32-Bit-Speicherbus (386er DX, 486er) jeweils zu viert verbaut werden. Auf den gebräuchlichen Boards waren für sie oft 4, später auch 8 Steckplätze vorgesehen und man mußte oft in umständlichen Tests herausfinden, welch der gerade vorrätigen Module "miteinander konnten", d.h. welche der 2 oder 4 Module des gleichen Herstellers vom Rechner erkannt und beim Speichertest auch richtig hochgezählt wurden. |
![]() SIMMs, 4 x 1 MB = 4 MB Hauptspeicher ![]() SIMMs, 4 x 4 MB = 16 MB Hauptspeicher |
| PS/2-SIMM's (Single Inline Memory Module,72-polig) PS/2-SIMM's haben ihren Ursprung bei den PS/2-Rechnern von IBM und es gab sie schon zu Zeiten der SIMM's, also ab dem 286er Rechner. Sie haben 72 Anschlüsse an der Kontaktleiste und es gab sie in Kapazitäten von 1 MB bis zu 128 MB als Fastpage-DRAM und EDO-DRAM. In 486er Rechnern sind sie i.d.R. einzeln einsetzbar, in Pentium-Systemen müssen sie paarweise (oder gar mit 4 gleichen Modulen) eingesetzt werden. |
![]() PS/2-SIMM, 1 x 4 MB = 4 MB Hauptspeicher |
| SDRAM (DIMMs, Dual Inline Memory Module, 168-polig) DIMMs unterscheiden sich von SIMMs dadurch, dass die Kontakte auf beiden Seiten nicht durchverbunden, sondern selbständig sind. Verfügbare Kapazitäten reichen von 8 bis 1024 MB und es kommt im PC-Bereich fast ausschliesslich SDRAM zum Einsatz. DIMMs unterscheidet man ausserdem noch nach dem zulässigen Bustakt: PC66-Module sind für 66 MHz, PC100-Module für 100 MHz und PC133-Module für 133 MHz ausgelegt. |
![]() SDRAM, 1 x 64 MB = 64 MB Hauptspeicher |
Diese gehören allerdings noch nicht in mein Museum ...








