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Grafik

Grafikkarten


Gleichlaufend mit der Computerentwicklung war es notwendig, Meldungen und Ergebnisse des Systems für den Bediener visuell sichtbar zu machen. Dazu war bei den ersten Rechnern eine einfache Textanzeige vollständig ausreichend, da der Computer in dieser Zeit sowieso haupstsächlich für langwierige oder umfangreiche Berechnungen eingesetzt wurde. Man muß bedenken, dass diese Technik damals sogar für die Erledigung von Schreibarbeiten zu teuer war und man lieber auf die gute alte Schreibmaschine zurückgriff.

Aus diesem Grunde reichte ab 1981 eine MDA-Karte (Monochrom-Display-Adapter), mit der man im Textmodus mit 25 Zeilen und 80 Spalten (Zeichenmatrix 9x14 Pixel) arbeiten konnte, vollständig aus.

Später kam die CGA-Karte (Color Graphics-Adapter) auf, mit der die Darstellung von Grafiken geringer Auflösung und Farbtiefe möglich war.

Die sehr kostspielige EGA-Karte (Enhanced Graphics Adapter) wurde dann nur mit Zusatzbaugruppen (hochauflösender Monitor, Speichererweiterung) vertrieben, wodurch jedoch eine Auflösung von 650*350 Pixeln bei 16 Farben erreicht wurde.

Die ab 1984 von IBM angebotene PGA-Karte (Professional Graphics Adapter) konnte sich nicht als Standard durchsetzen, obwohl sie bei einer Auflösung von 640*480 Pixeln 256 Farben darstellte. Grund waren auch hier der Preis und die zusätzlich notwendige Hardware.

Erst mit der Entwicklung der nachfolgend vorgestellten VGA-Karte wurde der breite Durchbruch von hochauflösenden Grafikkarten zu zahlbaren Preisen auf dem PC-Markt geschafft.


Die VGA-Karte ( Video Graphics Array)
Diese Grafikkarte wurde nach 1985 zusammen mit der PS/2-Rechnergeneration vorgestellt. Es ist das erste analoge System, das durch An- und Abschalten der 3 Farbstrahlen (rot, grün und blau) acht verschiedene Farben darstellen konnte und durch ein zusätzliches Intensitätssignal 16 Farben ermöglichte. Sie wurde durch ein VGA-BIOS gesteuert und es sind alle früheren Systeme emulierbar. Mit dieser Karte konnten durch spezielle Treiber bis zu 256 farben dargestellt werden.

ISA

VLB (Vesa Local Bus)
Hierbei handelt es sich um eine spezielles, nur kurz auf dem Markt befindliches Bussysten, dass wie später der PCI-Bus, den Markt revolutionieren sollte. Es ermöglichte eine schnellere Kommunikation der PC-Erweiterungskarten mit der CPU, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.

VLB

PCI (Peripheral Component Interconnect)
ist ein von Intel speziell für die Kommunikation zwischen Prozessor, Peripheriegeräten und Erweiterungskarten entwickelter Schnittstellenstandard, der zwar auch für eine höhere Performance der Grafik sorgt, von der jedoch auch alle anderen kompatiblen Komponenten profitieren.

PCI

AGP (Advanced Graphics Port)
Es handel sich dabei um einen neu entwickelte Grafikbus, der speziell die Kommunikation zwischen Prozessor und Grafikkarte beschleunigt und darüber hinaus noch weitere Zusatzfunktionen beherrscht.

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