Print This Page

Gehäuse

Compuergehäuse & Netzteil


Computergehäuse findet man in verschiedenen Formen und in unterschiedlicher Ausstattung vor. Sie sind sozusagen "die Wohnung" des PC und je nach Größe erlauben sie mehr oder weniger Um- und Aufrüstungen. Die häufigsten Formen sind:

Slimline  
Desktop  
Miditower  
Bigtower  













... war ursprünglich für den Arbeitsplatz-PC gedacht. Hier war lediglich die Rechnerleistung gefragt, die Daten wurden eh vom zentralen Server geholt ... der Auftisch-PC. Alle Komponenten sind gut erreichbar angeordnet. Es  ist recht wenig Platz für Unterlagen auf dem Schreibtisch. ... kann man auf, unter oder neben den Tisch stellen. Meiner Meinung nach die Lösung, die bei guter Servicefreundlichkeit auch beste Variierbarkeit bietet. ... das Protzmodell: Innen viel Platz, außen viel Platzbedarf. Für Techniker der ideale Arbeitsort. Geht aber zu Lasten des Users.

Im Wesendlichen haben sich die Gehäuse im Laufe der Zeit nicht wesendlich verändert. Alle haben eins gemeinsam:
Sie bieten (meist) genug Platz für die benötigten Rechnerbaugruppen und halten diese in einer stabilen Position. Außerdem versorgen sie die Rechnerkomponenten mit der zu ihrer Funktion benötigten Energie und gewährleisten die funktionale Integrität des Systems. Neuere Gehäuse (ATX) ermöglichen darüber hinaus eine softwareseitige "Abschaltung" des Gesamtsystems.
Das ungefähre Alter eines Gehäuses erkennt man übriges an seinem (Leer-)Gewicht. Je schwerer es ist - je älter ist es. Techniker sprechen in diesem Zusammenhang bei älteren Rechnern auch gern von einem "Eisenschwein".


Die einzige für den Nutzer erkennbare Veränderung hat erst vor wenigen Jahren stattgefunden: Ab einer bestimmten Entwicklungsstufe ist ist es nicht mehr ohne Weiteres möglich, den Rechner per Schalter vom Netz zu trennen. Er wird softwareseitig abgeschaltet, was zum Schutz neuerer Software dringend erforderlich war und erst durch die Weiterentwicklung der Technik ermöglicht wurde. Man spricht hierbei von AT- (älteren) und ATX- (neueren) Gehäusen.

Ermöglicht wird das durch die Zusammenarbeit der Hauptplatine (Motherboard) und einer schon immer in das Gehäuse integrierten Baugruppe - dem Netzteil. Dies beliefert alle im Gehäuse enthaltene (aber z.T. auch externe) Baugruppen mit der Energie, die für ihr Funktionieren notwendig ist und kann über ein Steuersignal abgeschaltet werden, was die (teilweise) Trennung vom Netz bewirkt.

Das Computernetzteil wird mit der landestypischen Netzspannung (in Deutschland 220 V Wechselstrom) gespeist. Es stellt die nötigen Spannungen - in der Regel 5, 9 und 12 V Gleichstrom - zur Verfügung uns ist extra gekapselt. Sie werden deshalb in einem Rechnergehäuse (außerhalb des  Netzteiles) auch nie mit einem elektrischen Schlag rechnen müssen. Bei neueren Netzteilen handelt es sich überdies um Regelnetzteile, die sich bei einem Kurzschluß sebsttätig abschalten.
Bei dem links gezeigtem Gerät handelt es sich um ein AT-Netzteil, was am  Vorhandensein eines Netzschalters erkennbar ist. ATX-Netzteile (rechtes Bild) besitzen normalerweise keinen über die Frontseite des Rechners erreichbaren Netzschalter, da ihnen der Befehl zum Abschalten des Systems direkt vom Board übermittelt wird. Sie brauchen dafür jedoch extra Signalleitungen, was äußerlich an einem modifizierten Stecker für die Stromversorgung der Motherboards erkennbar ist. Weiterführende Informationen versuche ich hier zu vermitteln ...

Letzte Seite: Komponenten
Nächste Seite: Slimline