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AT-Controller




   

COM1 und COM2 bezeichnen die seriellen Schnittstellen des Computers. Der zugrunde liegende Schnittstellen-Standard wurde ca. 1962 als RS-232 (heute EIA-232) bezeichnet und durch ein US-amerikanisches Kommitee definiert. Die Datenübertragung erfolgt dabei sequentiell. Genutzt wurden diese Schnittstellen vorwiegend zum Anschluß der Maus und von externen Geräten (z.B. Modem). Um den Zugang zu diesen Schnittstellen zu gewährleisten, wurde der rechts dargestellte "Schnittstellenträger" genurtzt.

Die Floppy-Schnittstelle (Anschluss des Diskettenlaufwerkes) war geschichtlich eine der wichtigsten Schnittstellen überhaupt, da sie erstmals eine recht zeitnahe und differenzierte Verfügbarkeit von Daten ermöglichte und damit den breiten Vormarsch der Computertechnik wesendlich beeinflusste. Während alle vorherigen Systeme rein sequentiell arbeiteten, konnten hier erstmals Daten gezielt abgerufen werden.

Der Gameport gehört wie COM- und LPT-Port zu den ältesten PC-Schnittstellen. Wie der Name schon sagt, erfolgte hier der Anschluß des klassischen Spielezubehörs (Joystick, Gamepad etc.). Er ermöglichte die gleichzeitige Übertragung von jeweils mehreren analogen und digitalen Signalen.

HDD/CD - eigentlich IDE- (Integrated Devic Electronics) - Schnittstelle, die von Western Digital 1986 kreiert wurde und ca. 3 Jahre später im Sinne einer einheitliche Bereitstellung von Technik für den IBM PC/AT (-kompatiblen) mit weiteren Festplattenherstellern als ATA-1-Standard definiert wurde. Diese Schnittstelle war auf damaligen Rechnern nur einmal vorhanden, ermöglichte jedoch auch damals schon den Anschluß von 2 Geräten. Dieser Umstand ermöglichte zuerst den Anschluß einer 2. Festplatte (Erhöhung des verfügbaren Speicherplatzes) und leistete dem Einsatz der später entwickelten CD-Technik enormen Vorschub.

Bei der Drucker- oder auch LPT- (line printing terminal) -Schnittstelle handelt es sich um einen Port zur parallelen Datenübertragung von oder zu Peripheriegeräten. Wie aus obigem schon hervorgeht, wurde er ursprünglich als Druckeranschluß entwickelt und funktionierte zuerst nur in eine Richtung. Nach seiner Neudefinition als Standard IEEE 1284 war auch eine beidseitige (bidirektionale) Datenübertragung möglich, was z.B. zum Anschluß von Scannern und Massenspeichern (ZIP) genutzt wurde.




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