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Erweiterungen

Die Erweiterungen, fertiges Gerät, Pläne ...


Zuerst galt es natürlich, alles auszutesten, was der Hersteller mitgeliefert hatte. Ich kann mich noch gut erinnern, damals stundenlang mit einem "A" vor einem einem flott hinter mir herrennendem, von klein "c" zu groß "C" wechselndem Etwas - das war dabei die Animation- , auszureißen. Und das in schwarz/weiß. Kennt noch jemand "PacMan"?

Aber das war damals DIE ACTION!

Danach galt es, aus dem Rechner "ordentlich" was rauszuholen. Den Hauptspeicher von 16 auf - gigantische - 32 KB zu verdoppeln - das war das Ziel. Vom Hersteller kam da nichts. Aber es gab Freeks. Tipps, Tricks & Bastelanleitungen kursierten. Elektronische "Ferkeleien" wurden probiert. Und es klappte!

Nachfolgend nur einige Beispiele:

Dies hier ist noch recht plump.
"Filigran" wird es erst hier ...

Die originale Tastatur war ein Hemmnis. Profis arbeiteten schon lange mit (wenigstens) XT-Tastaturen. Mein Bruder Bernd war damals so freundlich, mir in "sibierischer Heimarbeit" eine Tastatur zu bauen.

Arbeitsaufwand (für Kenner):

  • Tasten - Gießharz mit Permanentmagnet, einzeln gegossen
  • Ansteuerung über REED-Schalter
  • Auswertung handverdrahtet (EPROM für Rechner selbst gebrannt)
  • Gehäuse ist Handarbeit (Design nachenpfunden)
 



Auch die mitgelieferte  Software war nicht das "Non plus Ultra". Aber die Szene lieferte Programme, mit denen man sich nur beschäftigen mußte, um ungeahnte Möglichkeiten zu entdecken ...

Mancher weiß sicher, welche Möglichkeiten in Hex-Ascci-Dumps und Debuggern stecken und was die Implementierung von FORTRAN zu diesem Zeitpunkt bedeutete.



Ein Programmlieferant war dabei auch der Radiosender DT 64.
Hier bekam man per Tonband-Mitschnitt die neuesten Tools und Spiele - über den Äther.


So, und zu diesem Prachtstück hat sich das beschriebene Teil dann noch gemausert, ehe es eingemottet wurde. Es hat mir trotz späterer Arbeit am K 8915, den ich später gern noch beschreiben möchte (so ich denn Material finde), viel Spaß gemacht und hängt heute noch über meinem Schreibtisch (wie auch alle übrigen Komponenten).


Gehäuse Rückseite


Kleiner Nachtrag: Kurz vor Ultimo soll es gelungen sein, erste Geräte mit diesem Floppy auszurüsten. Habe noch eins in meinem Museum ...



Zum Abschluß dieser Thematik: Ich bin an allen Infos zum Z 1013 interessiert.


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